Willkommen zu Türchen 2 deines Adventskalenders. Das heutige Thema lautet: Welche Momente haben mich emotional am meisten berührt?. Ich lade dich ein, innezuhalten und dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.
Reflektiere die heutige Frage: Welche Momente haben mich emotional am meisten berührt?. Denke an konkrete Beispiele aus deinem Jahr.
Nimm dir heute fünf Minuten und schreibe frei zu dieser Frage. Formuliere ein bis zwei Sätze, die du später wieder lesen kannst. Lass die Worte fließen, ohne dich zu zensieren.
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Wenn du Fragen zur Folge hast oder deine Gedanken teilen möchtest – schreib mir gern.
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Inhaltsverzeichnis
Intro
Willkommen zum zweiten Türchen deines Adventskalenders. Heute geht es um eine ganz andere Dimension des Rückblicks: nicht um das, was du geleistet oder erreicht hast, sondern um das, was dich emotional bewegt hat. Die Frage lautet: Welche Momente haben mich in diesem Jahr am meisten berührt?
Emotionale Berührung ist mehr als nur Freude oder Trauer. Sie ist ein starkes Signal, dass etwas für dich wirklich Bedeutung hat. Vielleicht erinnerst du dich an eine Begegnung, die dich tief getroffen hat, an ein Naturerlebnis, das dich staunen ließ, oder an ein Ereignis, das dir Tränen in die Augen getrieben hat. Solche Momente sind kostbar, weil sie uns zeigen, was für unser Herz zählt.
Psychologisch betrachtet gehören diese Erlebnisse zu den stärksten Erinnerungsankern, die wir haben. Sie prägen unsere narrative Identität – also die Geschichte, die wir uns über unser Leben erzählen. Wenn wir diese Momente bewusst würdigen, stärken wir unser Gefühl von Sinn und Zusammenhang.
Heute lade ich dich ein, deine emotionalen Höhepunkte des Jahres wieder hervorzuholen – und sie als Teil deiner inneren Schatzkiste zu sehen.
Selbstreflexion: Welche Momente haben mich emotional am meisten berührt?
Überlege einmal: Welche Situationen haben dich in diesem Jahr wirklich berührt? Vielleicht war es ein Abschied, der dir die Kostbarkeit von Beziehungen gezeigt hat. Oder die Geburt eines Kindes im Freundeskreis, die dich mit Staunen erfüllt hat. Vielleicht auch eine stille Szene, in der du in der Natur gesessen hast und dich eins gefühlt hast mit allem um dich herum.
Studien zum autobiografischen Gedächtnis zeigen, dass solche emotional intensiven Momente besonders gut gespeichert werden (Pillemer, 2003). Sie dienen nicht nur als Erinnerung, sondern auch als Orientierungspunkte für unser Handeln. Sie sagen uns: Das ist wichtig. Davon will ich mehr im Leben.
Frage dich: Welche Gefühle waren damit verbunden? War es Freude, Dankbarkeit, vielleicht auch Wehmut oder Trauer? Alles darf sein. Denn emotionale Berührung heißt nicht, dass nur positive Gefühle zählen. Manchmal sind es gerade die bittersüßen Erfahrungen, die uns langfristig formen.
Wenn du heute reflektierst, sei achtsam mit dir. Halte inne, spüre nach, welche Bilder und Emotionen auftauchen. Sie zeigen dir, was dir im tiefsten Inneren wichtig ist.
Impuls
Nimm dir nach dieser Folge dein Journal und schreibe frei: „Diese Momente haben mich in diesem Jahr am meisten berührt …“
Beschreibe mindestens drei Ereignisse oder Begegnungen. Notiere, was passiert ist, welche Emotionen du gespürt hast und was du daraus gelernt hast. Sei so konkret wie möglich. Wenn du magst, füge auch kleine Details hinzu – den Ort, den Geruch, die Worte, die gefallen sind. All das macht die Erinnerung lebendig.
Wenn du deine Aufzeichnungen liest, wirst du feststellen: Diese Momente sind wie kleine Leuchttürme in deinem Jahr. Sie weisen dir den Weg zu dem, was dir wirklich wichtig ist. Vielleicht erkennst du Muster: Berührt dich immer wieder Dankbarkeit? Oder sind es Momente von Nähe und Verbindung? Oder vielleicht Augenblicke der Stille?
Indem du diese Momente würdigst, stärkst du nicht nur dein Erinnerungsbewusstsein, sondern auch deine innere Ausrichtung. Und genau das ist die Kraft dieser Übung.
Morgen, bei Türchen 3, schauen wir darauf, was dich in diesem Jahr am meisten Kraft gekostet hat – eine andere, aber ebenso wichtige Seite deines Jahres.
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