Tag 8: Welche alten Muster habe ich wiederholt – und warum?
Willkommen zu Türchen 8 deines Adventskalenders. Das heutige Thema lautet: Welche alten Muster habe ich wiederholt – und warum?. Ich lade dich ein, innezuhalten und dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.
Reflektiere die heutige Frage: Welche alten Muster habe ich wiederholt – und warum?. Muster oder Gewohnheiten sind wiederkehrende, oft automatisierte Verhaltensweisen. Denke an konkrete Beispiele aus deinem Jahr.
Nimm dir heute fünf Minuten und schreibe frei zu dieser Frage. Formuliere ein bis zwei Sätze, die du später wieder lesen kannst. Lass die Worte fließen, ohne dich zu zensieren.
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Inhaltsverzeichnis
Intro
Willkommen zu Türchen 8. Heute geht es um Muster – also Verhaltensweisen, die sich immer wiederholen. Manchmal sind es hilfreiche Routinen, manchmal sind es alte Gewohnheiten, die uns blockieren. Die Frage lautet: Welche alten Muster habe ich in diesem Jahr wiederholt – und warum?
In der Psychologie versteht man unter Mustern oder Gewohnheiten automatische Abläufe, die durch Wiederholung stabil geworden sind (Wood & Rünger, 2016). Sie sparen Energie, aber sie können auch verhindern, dass wir uns verändern. Wenn du deine Muster erkennst, schaffst du die Grundlage für bewusstes Handeln.
Heute geht es nicht darum, dich zu kritisieren, sondern neugierig zu erforschen: Welche Wiederholungen tauchen in deinem Leben auf? Und was sagen sie über dich aus?
Reflexion: Welche alten Muster habe ich wiederholt – und warum?
Denk an dein Jahr zurück: Wo bist du in alte Gewohnheiten zurückgefallen? Vielleicht hast du wieder zu lange gearbeitet, obwohl du dir vorgenommen hattest, früher Schluss zu machen. Oder du hast Konflikte vermieden, anstatt sie direkt anzusprechen. Vielleicht bist du in Stressphasen in alte Denkmuster geraten: „Ich muss das alleine schaffen.“

Gewohnheiten haben eine starke Macht, weil sie tief in unseren Routinen verankert sind. Aber sie erfüllen immer eine Funktion. Frag dich: Was habe ich mir damit unbewusst Gutes getan? Vielleicht hast du zu viel gearbeitet, weil du Anerkennung gesucht hast. Oder du hast Konflikte vermieden, um dich zu schützen.
Indem du das erkennst, kannst du milder mit dir umgehen. Muster sind nicht nur Schwächen – sie sind Strategien, die irgendwann einmal sinnvoll waren. Doch wenn sie dich heute blockieren, ist es Zeit, sie zu hinterfragen.
Diese Reflexion eröffnet dir die Möglichkeit, im neuen Jahr bewusst neue Muster zu entwickeln.
Journal
Schreibe in dein Journal: „Dieses Muster habe ich 2025 wiederholt …“
Beschreibe mindestens ein bis zwei Verhaltensweisen, die dir aufgefallen sind. Ergänze: „Warum habe ich das getan?“ Sei ehrlich, aber auch freundlich zu dir. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verständnis.
Danach schreibe: „Im neuen Jahr möchte ich …“ – und formuliere einen ersten Ansatz, wie du ein altes Muster durch ein neues ersetzen kannst. Zum Beispiel: „Ich möchte Konflikte früher ansprechen, auch wenn es unangenehm ist.“
Indem du deine Muster erkennst, machst du den ersten Schritt zur Veränderung. Morgen, bei Türchen 9, schauen wir, welche deiner Stärken du bewusst eingesetzt hast.
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