Wie Sie blinde Flecken erkennen und Leistungslücken fair, klar und wirksam ansprechen.
Was tun, wenn ein Mitarbeitender wiederholt hinter den Erwartungen zurückbleibt – es selbst aber offenbar nicht erkennt? Genau diese Situation bringt viele Führungskräfte an einen heiklen Punkt: zwischen Ärger, Unsicherheit und der Frage, wie Klarheit gelingen kann, ohne vorschnell zu urteilen. In dieser Folge geht es darum, wie Sie Leistungslücken professionell einordnen und ansprechen, statt Menschen pauschal als „inkompetent“ abzustempeln.
Sie erfahren, woran Sie echte Kompetenzprobleme erkennen, warum schwache Leistung nicht automatisch nur ein Personenproblem ist und wie Sie unterscheiden, ob jemand nicht kann, nicht will oder die eigene Wirkung schlicht nicht realistisch einschätzt. Außerdem schauen wir auf konkrete Führungswerkzeuge für Feedback, Entwicklungsgespräche und konsequentes Handeln, wenn sich trotz Unterstützung nichts verändert. Eine Folge für alle, die Führung klar, fair und wirksam gestalten wollen.
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Hören Sie als Nächstes in unsere Folge: Was tun, wenn ein Mitarbeiter sich nicht öffnen will?
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Suchbegriffe dieser Episode: Führung, Mitarbeitende entwickeln, schwierige Mitarbeitergespräche, Leistungslücken, Kompetenzproblem, Feedback geben, Dunning-Kruger-Effekt, Selbstüberschätzung, blinde Flecken, Mitarbeiterführung, Konfliktgespräche, Führungsalltag, Erwartungsklärung, Konsequenz in der Führung.
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Keywords: Mitarbeiter inkompetent, LEistungslücken, Dunning-Kruger-Effekt
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Inhaltsverzeichnis
Intro – Mitarbeiter inkompetent
Woran erkenne ich konkret, dass es wirklich ein Kompetenzproblem ist?
Liegt das Problem wirklich an der Person – oder auch am System?
Habe ich die Leistungslücke klar genug gespiegelt?
Fehlt meinem Mitarbeiter Können, Wollen oder Problembewusstsein?
Was tue ich, wenn trotz Klarheit, Unterstützung und Feedback keine Entwicklung eintritt?
Intro – Mitarbeiter inkompetent – Wie führen?
Hallo und herzlich willkommen zu Zuhören. Fragen. Führen. – deinem Podcast für kluge Gedanken, neue Perspektiven und wirksame Führung.
Es gibt Führungssituationen, die nicht nur anstrengend, sondern auch innerlich heikel sind.
Eine davon ist diese: Ein Mitarbeitender bleibt erkennbar hinter den Anforderungen zurück – sieht das selbst aber offenbar nicht.
Für Führungskräfte ist das eine doppelte Belastung.
Zum einen, weil die Leistung nicht stimmt.
Zum anderen, weil die fehlende Selbsteinsicht das Gespräch oft besonders schwierig macht.
Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.
Nicht pauschal, nicht abwertend, sondern mit einem klaren Blick auf die eigentliche Führungsaufgabe:
Wie erkennen Sie, ob wirklich ein Kompetenzproblem vorliegt?
Wie sprechen Sie es so an, dass daraus Einsicht entstehen kann?
Und wie führen Sie weiter, wenn Unterstützung allein nicht reicht?
Woran erkenne ich konkret, dass es wirklich ein Kompetenzproblem ist?
Eine Führungskraft sitzt nach dem dritten Projektfehler in Folge frustriert am Schreibtisch. Deadlines wurden gerissen, Kundenrückfragen häufen sich, und der betreffende Mitarbeitende wirkt trotzdem erstaunlich gelassen. Im Gegenteil: Er scheint überzeugt zu sein, seine Arbeit ordentlich gemacht zu haben.
Die Führungskraft denkt: „Wie kann man das nicht sehen?“
Und genau hier beginnt das Problem: Ärger ersetzt Beobachtung. Statt präzise zu benennen, was nicht funktioniert, entsteht schnell ein Pauschalurteil wie „inkompetent“.
Hier kannst du dich auf den Unterschied zwischen Beobachtung, Bewertung und Zuschreibung stützen. Ein passendes bekanntes Konzept ist der Fundamentale Attributionsfehler beziehungsweise die Correspondence Bias: Führungskräfte neigen dazu, Verhalten vorschnell als Ausdruck der Person zu deuten, statt situative Faktoren ausreichend mitzudenken. Klassisch gezeigt wurde das unter anderem von Jones & Harris (1967); den Begriff des fundamentalen Attributionsfehlers prägte später Lee Ross. Für deine Folge ist die Pointe: Aus „macht wieder Fehler“ wird im Kopf schnell „ist unfähig“ – obwohl das noch keine saubere Diagnose ist.
„Bevor wir Menschen bewerten, müssen wir Verhalten präzise beschreiben. Sonst tappen wir in einen klassischen Attributionsfehler.“
Praxis-Tool
Ein starkes Tool ist hier die Fehlerbild-Analyse mit drei Ebenen:
- Was genau ist passiert?
- Welche Fähigkeit hätte es gebraucht?
- War das ein Einzelfehler oder ein Muster?
Das zwingt zur Konkretisierung:
- Fehlt Fachwissen?
- Fehlt Priorisierung?
- Fehlt Sorgfalt?
- Fehlt Kommunikationsfähigkeit?
- Fehlt Urteilsvermögen in komplexen Situationen?

Ein Teamleiter sagt zunächst:
„Sandra ist einfach überfordert.“
Nach genauer Analyse merkt er: Sandra ist fachlich stark, aber sie strukturiert komplexe Aufgaben nicht sauber und erkennt Abhängigkeiten zu spät.
Das Problem ist also nicht allgemeine Inkompetenz, sondern eine spezifische Schwäche in Planung und vorausschauendem Arbeiten.
Wrap-up
Die erste Leitfrage schützt Führungskräfte vor vorschnellen Urteilen.
Denn erst wenn klar ist, was genau nicht funktioniert, kann überhaupt entschieden werden, wie man sinnvoll führt.
Die Kernbotschaft lautet:
Nicht Menschen pauschal bewerten, sondern Leistungslücken präzise diagnostizieren.
Liegt das Problem wirklich an der Person – oder auch am System?
Eine Mitarbeiterin liefert zum wiederholten Mal nicht die Ergebnisse, die erwartet werden. Die Führungskraft ist genervt, weil alles schon mehrfach erklärt wurde. Gleichzeitig ist im Team die Rollenverteilung unklar, Prioritäten ändern sich ständig, und neue Prozesse wurden nie richtig eingeübt.
Trotzdem fällt der Blick zuerst auf die Person: „Mit ihr stimmt etwas nicht.“
Hier passt Systemdenken sehr gut, gerade aus Führungs- und Qualitätsmanagement-Perspektive. Anschlussfähig ist vor allem W. Edwards Deming, der Leistung nicht nur als Eigenschaft einzelner Personen, sondern als Ergebnis von Systemen, Prozessen und Führung verstand. Seine Grundidee: Viele Probleme entstehen aus dem System und werden fälschlich einzelnen Mitarbeitenden zugeschrieben. Ergänzend passt aus der Arbeits- und Organisationspsychologie die Person–Environment-Fit-Theorie: Verhalten und Leistung entstehen aus dem Zusammenspiel von Person und Umfeld; gute Ergebnisse sind wahrscheinlicher, wenn Anforderungen und Fähigkeiten zusammenpassen.
Nicht jedes schlechte Ergebnis ist ein Beweis für Unfähigkeit – manchmal ist es ein Rollen-, Prozess- oder Passungsproblem. Die Meta-Analyse von Kristof-Brown, Zimmerman & Johnson (2005) sowie die Review von Edwards (2018) geben dir dafür eine belastbare wissenschaftliche Grundlage.
Hilfreich ist hier ein 5-Faktoren-Check:
- Sind Erwartungen klar?
- Ist die Rolle eindeutig?
- Wurden Standards ausreichend erklärt?
- Gibt es Ressourcen und Zeit?
- Passt die Aufgabe zum Kompetenzniveau?
Wenn bei mehreren Punkten Unsicherheit entsteht, liegt das Problem eben nicht nur beim Mitarbeitenden.
Ein Vertriebsleiter ärgert sich über einen Kollegen, der Kundengespräche schlecht dokumentiert. Im Gespräch stellt sich heraus: Das CRM-System wurde geändert, die Einweisung war oberflächlich, und im Team existieren unterschiedliche Annahmen darüber, wie ausführlich dokumentiert werden soll.
Die Leistungslücke ist real — aber sie ist nicht ausschließlich persönlich verursacht.
Wrap-up
Führung wird unfair und ineffektiv, wenn Systemfehler auf Einzelne abgeladen werden.
Die Leitfrage hilft, Verantwortung sauber zu sortieren:
Was ist wirklich individuelles Defizit — und was ist ein Führungs- oder Organisationsbeitrag zum Problem?
Habe ich die Leistungslücke klar genug gespiegelt?
Eine Führungskraft beklagt sich seit Monaten innerlich über einen Mitarbeitenden. Im Team ist längst bekannt, dass seine Ergebnisse unzuverlässig sind. Doch im direkten Gespräch fällt die Rückmeldung weich aus:
„Da ist noch etwas Luft nach oben.“
„Achten Sie bitte künftig noch mehr auf die Qualität.“
Der Mitarbeitende nickt freundlich — und macht weiter wie bisher.
Die Führungskraft wundert sich, warum keine Veränderung passiert.
Hier kannst du auf Feedback-Forschung gehen. Besonders gut benennbar ist die Arbeit von Kluger & DeNisi (1996) zur Feedback Intervention Theory. Ihre Meta-Analyse ist wichtig, weil sie zeigt: Feedback wirkt nicht automatisch positiv; es muss konkret, aufgabenbezogen und handlungsnah sein. Sonst kann Feedback sogar verpuffen oder Leistung verschlechtern. Genau deshalb ist vages Feedback wie „Da müssen Sie professioneller werden“ so wirkungslos.
Als praxisnahes, bekanntes Modell kannst du zusätzlich das SBI-Modell nennen: Situation – Behavior – Impact, entwickelt und verbreitet vom Center for Creative Leadership. Das Modell hilft, Feedback beobachtbar und nicht moralisierend zu formulieren. Für deine Folge ist das ideal, weil es den Übergang von Theorie zu Führungspraxis sehr elegant macht.
Hier bietet sich das Tool SBI + Erwartung an:
- Situation: Wann genau?
- Behavior: Welches beobachtbare Verhalten?
- Impact: Welche Auswirkung?
- Erwartung: Was soll künftig anders laufen?
So wird Feedback klar, fair und handlungsrelevant.
Mini-Beispiel
Statt zu sagen:
„Sie müssen professioneller werden.“
sagt die Führungskraft:
„Im Meeting am Dienstag haben Sie auf drei Rückfragen des Kunden mit Vermutungen statt mit gesicherten Informationen geantwortet. Dadurch ist Vertrauen verloren gegangen. Ich erwarte, dass Sie in solchen Situationen offene Punkte klar benennen und nachliefern, statt spontan zu spekulieren.“
Wrap-up
Oft ist fehlende Einsicht kein Zeichen von Arroganz, sondern das Ergebnis unklarer Führung.
Die Leitfrage lautet deshalb nicht nur: „Warum sieht der Mitarbeitende es nicht?“
Sondern auch:
„Habe ich es bisher überhaupt so klar gespiegelt, dass man es erkennen konnte?“
Nur Selbstüberschätzung? Fehlt meinem Mitarbeiter Können, Wollen oder Problembewusstsein?
Ein Mitarbeitender macht immer wieder dieselben Fehler. Die Führungskraft investiert Zeit, erklärt, coacht, unterstützt — aber es ändert sich kaum etwas. Nun entsteht Verwirrung:
Ist der Mitarbeitende fachlich nicht in der Lage?
Ist er innerlich nicht bereit?
Oder versteht er schlicht nicht, wie ernst das Thema ist?
Der Dunning-Kruger-Effekt
Hier ist das bekannteste Konzept natürlich der Dunning-Kruger-Effekt, zurückgehend auf Kruger & Dunning (1999). Die Kernaussage: Gerade geringe Kompetenz kann dazu führen, dass Menschen ihre eigene Leistung schlechter einschätzen, weil ihnen die metakognitischen Fähigkeiten fehlen, die eigene Schwäche überhaupt zu erkennen. Das passt sehr gut zu deinem Thema „merken es nicht“.
Wichtig für eine seriöse Einordnung im Podcast: Der Dunning-Kruger-Effekt ist kein Allzweckhammer. Spätere Arbeiten haben differenziert, unter welchen Bedingungen Selbstüberschätzung auftritt und wie stark Aufgabenschwierigkeit dabei mitspielt, etwa Burson, Larrick & Klayman (2006). Du kannst also sagen:
„Nicht jede Selbstüberschätzung ist automatisch Dunning-Kruger – aber das Konzept erklärt sehr gut, warum fehlende Kompetenz und fehlende Selbsteinsicht oft zusammen auftreten.“
Damit bekommt deine Leitfrage mehr Schärfe:
- Können = fachliche Lücke
- Wollen = Motivations- oder Haltungsproblem
- Erkennen = metakognitive Lücke / fehlende Selbsteinsicht
Der Dunning-Kruger-Effekt stützt vor allem den dritten Punkt.
Praxis-Tool
Ein praktisches Instrument ist die Diagnose-Matrix mit drei Fragen:
- Könnte die Person die Aufgabe unter guten Bedingungen fachlich sauber erfüllen?
- Zeigt sie Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und zu lernen?
- Erkennt sie die Lücke selbst — oder bagatellisiert sie diese?
Die Antwort bestimmt die Führungsmaßnahme:
- bei Können: Qualifizieren, begleiten, üben
- bei Wollen: Erwartungen und Verbindlichkeit schärfen
- bei Erkennen: konfrontierendes, klares Feedback
Ein Abteilungsleiter stellt fest: Sein Mitarbeiter weiß grundsätzlich, wie Angebotskalkulation funktioniert. In anderen Situationen klappt es ja auch. Das Problem ist eher, dass er sich zu wenig vorbereitet, Standards überspringt und Kritik sofort relativiert.
Also liegt die Hauptursache nicht im Können, sondern in einer Mischung aus mangelnder Verbindlichkeit und fehlender Selbstreflexion.
Wrap-up
Diese Leitfrage ist für die Praxis Gold wert, weil sie Führung passgenau macht.
Nicht jede schlechte Leistung braucht dieselbe Antwort.
Die eigentliche Führungsleistung besteht darin, sauber zu unterscheiden:
Ist das ein Lernproblem, ein Haltungsproblem oder ein Wahrnehmungsproblem?
Was tue ich, wenn trotz Klarheit, Unterstützung und Feedback keine Entwicklung eintritt?
Die Führungskraft hat inzwischen alles getan: Feedback gegeben, Erwartungen benannt, Unterstützung angeboten, Entwicklungsgespräche geführt. Kurzzeitig gibt es kleine Verbesserungen, dann fällt der Mitarbeitende wieder in alte Muster zurück.
Im Team steigt der Frust. Leistungsträger fragen sich, warum sie sich anstrengen sollen, wenn anhaltende Schwäche ohne Folgen bleibt.
Jetzt wird aus einem individuellen Leistungsproblem ein Führungsproblem.
Hier kannst du theoretisch sehr gut an Leistungssteuerung und Verbindlichkeit anschließen. Aus der Feedbackforschung von Kluger & DeNisi folgt: Rückmeldung allein reicht nicht; Menschen reagieren auf Diskrepanzen zwischen Soll und Ist sehr unterschiedlich – sie verändern Verhalten, relativieren Standards, weisen Feedback zurück oder vermeiden das Thema ganz. Genau deshalb braucht Führung nach dem Feedback einen klaren Entwicklungsrahmen mit Erwartungen, Messpunkten und Konsequenzen.
Zusätzlich kannst du hier wieder Deming bzw. Systemdenken einbauen, aber mit einer wichtigen Führungsnuance: Erst System und Rahmenbedingungen prüfen, dann klar spiegeln, dann Unterstützung anbieten – und erst danach konsequent werden. Das macht deine Argumentation fair und professionell: nicht vorschnell hart, aber auch nicht grenzenlos nachsichtig.
Praxis-Tool
Das passende Tool ist ein klarer Entwicklungsrahmen mit Konsequenzlogik:
- Was genau muss sich ändern?
- Bis wann?
- Woran wird Fortschritt gemessen?
- Welche Unterstützung gibt es?
- Was passiert, wenn die Veränderung ausbleibt?
So wird aus diffusem Hoffen ein verbindlicher Führungsprozess.
Mini-Beispiel
Eine Teamleiterin sagt zu ihrem Mitarbeitenden:
„Wir haben in den letzten Wochen mehrfach über die Qualität Ihrer Projektvorbereitung gesprochen. Ab heute gilt: Für die nächsten sechs Wochen nutzen Sie die Checkliste verbindlich, und wir prüfen jeden Freitag gemeinsam die Umsetzung. Wenn die vereinbarten Standards dann weiterhin nicht erreicht werden, müssen wir über eine andere Aufgabenverteilung sprechen.“
Wrap-up
Konsequenz ist kein Mangel an Menschlichkeit, sondern Ausdruck von Verantwortung.
Denn Führungskräfte tragen nicht nur Verantwortung für einen einzelnen Mitarbeitenden, sondern auch für das Team, die Ergebnisse und die Fairness im System.
Die letzte Leitfrage lautet deshalb:
Wie lange unterstütze ich — und ab wann führe ich konsequent?
Aktuelle Folgen
Mitarbeiter inkompetent – Kompetenzlücken erkennen und ansprechen
Was tun, wenn der Mitarbeiter inkompetent ist und es nicht mal selbst merkt? Wie führt man Menschen, die unter Selbstüberschätzung leiden?
Change ohne Bullshit-Bingo führen: Psychologie, die wirklich wirkt
Change scheitert selten am Plan – sondern daran, wie Menschen Unsicherheit erleben. Hier liest du, wie Transformation im Alltag greift.
Feedback souverän vorbereiten: In 15 Minuten zum Klartextgespräch
Feedback souverän vorbereiten, um so schwierige Gespräche zu meistern. Lies hier in die aktuelle Podcastfolge und lerne mehr zur SBI-Methode.
